Die Schröpftherapie zählt zu den bedeutendsten natürlichen, entgiftenden und regulierenden Heilverfahren der Naturheilkunde. Als klassisches Ab- und Ausleitungsverfahren kann sie auf rund 5.000 Jahre Erfahrung zurückgreifen.
Bedeutende Ärzte wie Aulus Cornelius Celsus (um 25 v. Chr.) sicherten die Schröpfkunst. Von Paracelsus (1493–1541) stammt der Satz: „Wo die Natur einen Schmerz erzeugt hat, da hat sie schädliche Stoffe angehäuft. Ist die Natur nicht imstande, dies selbst auszuleeren, so muss der Arzt an dieser Stelle eine künstliche Öffnung machen, um ihr zu Hilfe zu eilen.“ Schröpfen war und ist damit eine sehr wirksame Methode, die Selbstheilungskräfte und so die Regulation des Körpers zu unterstützen.
Drei Arten des Schröpfens
- Trockenes Schröpfen – das Schröpfglas wird auf eine tastbare Veränderung im Hautareal oder Muskel gesetzt
- Blutiges Schröpfen – das Hautareal wird angeritzt, anschließend das Glas aufgesetzt
- Schröpfmassage – die Gläser gleiten über den zu behandelnden Hautbezirk
Quelle: Ester Wurster-Ilg, „Das praxisnahe 1×1 des Schröpfens“
Ayurvedische Massagen
Ähnlich unterstützen ayurvedische Massagetechniken die körpereigenen Heilprozesse – sie beruhigen das Nervensystem und senken Stresshormone. Die drei Techniken, mit denen ich arbeite, stelle ich auf einer eigenen Seite vor.
Dauer und Kosten richten sich nach Schwere und Körperbereich – sprechen Sie mich gerne an. Naturheilkundliche Verfahren ersetzen keine schulmedizinische Diagnose oder Behandlung.