Die Haut ist unser unmittelbarstes Kontaktorgan – und wie jede Grenze verfügt sie über Schutz- und Abwehrmechanismen. Sie ist ein Schild gegen schädliche Einflüsse der Umwelt und reagiert sehr schnell: auf vegetative Prozesse ebenso wie auf Pflegeprodukte.
Aus naturheilkundlicher Sicht sind Hauterkrankungen ein Zeichen für Störungen, die den gesamten Organismus betreffen – vergleichbar einem Ventil, das sich der Körper zur Ausleitung sucht. Die Haut dient dabei als Ausscheidungsorgan. In der Traditionellen Chinesischen Medizin wird sie dem Funktionskreis Lunge–Dickdarm zugeordnet.
Samuel Hahnemann, der Begründer der Homöopathie, beschrieb Hauterkrankungen als Ausdruck einer inneren Störung des biologischen Gleichgewichts. Menschen mit Atemwegserkrankungen wie Asthma bronchiale berichten häufig von Hautausschlägen in ihrer Kindheit.
Bei der Acne vulgaris führt die hormonelle Umstellung in der Pubertät zu einer Überfunktion der Talgdrüsen – das kann auch im Erwachsenenalter geschehen, etwa in den Wechseljahren. Mit naturheilkundlichen Maßnahmen lässt sich Akne wie auch andere Hauterkrankungen gut begleiten. Ich empfehle dafür Ausreinigungsbehandlungen mit naturbelassenen Produkten sowie eine Umstellung der Ernährung. In hartnäckigen Fällen lohnt sich ein genauer Blick auf Hormon- und Verdauungssystem.
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Tiefenreinigende Gesichtsbehandlung
Quelle: Elvira Bierbach, „Naturheilkunde heute“
Mein Ansatz
Hauterkrankungen verstehe ich als Zeichen einer Dysbalance des Darm-Mikrobioms und/oder einer hormonellen Dysregulation. Die Behandlung setzt deshalb von innen an – je nach Ursache mit ausleitenden Verfahren, angepasster Ernährung, Darmsanierung und regulierenden Pflegeprodukten.
Dauer und Kosten richten sich nach Befund und Behandlungsplan – sprechen Sie mich gerne an. Naturheilkundliche Verfahren ersetzen keine schulmedizinische Diagnose oder Behandlung.